Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 117 ununterbrochenen Wandel im Licht zu sorgen. Kein Unfriede darf die familiäre Einheit und Gemeinschaft untergraben. Jede Uneinigkeit muss noch im Keim erstickt werden. Sag an dieser Stelle nur nicht, ich würde hier die Massstäbe zu hoch ansetzen! Ich sage dir: Dies sind nur gerade die geringsten Anfänge, die der Herr unter allen Umständen verwirklicht sehen möchte! Solch einen Wandel führen wir seit Jahren sogar als ganzes Rehabilitationswerk! Da gibt es selbst unter den Teilnehmern aller Hintergründe keine Ausnahme! Ob Drogensüchtige, psychisch Leidende, Alko- holiker oder ehemalige Kriminelle – alle passen sich diesen Massstäben an. Bei uns im Haus gibt es seit Jahren kein böses Wort! Sobald wir unsere Stellung als Hausvater und Hauspriester wieder konsequent einnehmen, beginnt Gott wiederherzustellen, und zwar ohne Ausnahme. Dann sollen wir unsere Frauen lieben, wie Christus die Gemeinde liebt, indem wir gleich wie Er auch um ihre äussere Erscheinung besorgt sind: „... damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht zur Seite stellt, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe“ (Eph. 5,27). Kümmert es dich nicht, wie deine Frau daher- kommt? Ist es dir egal, ob sie herumläuft wie ein geschmückter Christbaum oder wie eine eitle Modepuppe? Hast du dich schon stillschweigend daran gewöhnt, dass sie sich mit ihren ungepflegten Haaren, ihrem schwatzhaften oder ordinären Wesen wie eine Schlampe gibt? Wenn es dir egal ist, bist du selber ein Schlamper; Gott wird dich einst dafür zur Rechenschaft ziehen. Jemand wird jetzt einwen- den, dass diese Epheserstelle von innerer Schönheit und Heiligkeit redet und dass das Äussere gar nicht so wichtig
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