Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

116 ist Ehe immer auch Schicksals- und Leidensgemeinschaft. Freude und Leid teilen sich gleichmässig auf, ganz gleich, welcher Teil es verursacht. Niemand kann darum die verhei- ratete Frau zu ihrer Fülle führen als nur ihr Mann als Haupt – und niemand kann den verheirateten Mann in seiner Hauptschaft vervollständigen als nur seine Frau. Praktische Anregungen für Eheleute Liebe Ehemänner, redet einmal mit euren Frauen ganz offen über diese Wirklichkeiten! Wir müssen doch in allem den ersten Schritt tun! Wir müssen uns demütigen und unsere Entschiedenheit zur „Hauptschaft“ bekunden. Wir sollten zuerst in aller Liebe unsere Frauen um Geduld und Verständnis bitten und dann gleich mit der Funktion als Haupt beginnen. Wir dürfen in Fragen der praktischen Verwirklichung aber nicht zu weit suchen. Im ganz gewöhn- lichen Alltag sollen wir unsere Verantwortung und unsere Pflichten übernehmen. Am besten richten wir als Erstes den verfallenen Familienaltar wieder her und bringen Gott von neuem die Ihm zustehenden Gemeinschaftsopfer dar. Wir nehmen unsere Stellung als Hauspriester wieder ein und teilen regelmässig das Brot des Wortes Gottes im Familienkreis aus. Wir leiten Frau und Kinder ins aufrichtige Gebet und bringen dadurch Gott täglich wohlriechende Rauchopfer dar. Wir stellen in aller Sanftmut den Familienfrieden wieder her, indem wir offen über die gegenseitigen Bedürfnisse reden und diese geistgemäss stillen. Als Priester des Hauses haben wir die Pflicht, für einen

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