Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 113 Dies ist der Grund, weshalb wir in unserer Rehabilitations- arbeit nicht die „Bäuche“, wohl aber „die Häupter“ der Menschen therapieren. Wo das Haupt seine Funktion nicht in allem konsequent übernimmt, da wird der Leib dominant. Eine junge Ehe gleicht deshalb einem neugeborenen Menschenkind. Der Leib (Frau) reagiert sogleich von der ersten Minute an. Ein Babykörper ist hochempfindlich, zeigt jedes Bedürfnis an und bewegt sich unkontrolliert. Während also der neugeborene Körper des Menschen sogleich hoch- aktiv ist – muss das Haupt (Mann) erst noch werden ... es muss heranreifen, sich entwickeln. Die beständige Aufgabe der Eltern ist es darum, „dem Haupt“ dieses Neugeborenen zur Oberhand über seinen Körper zu verhelfen. Gelingt dies den Eltern nicht, wissen wir, welche Folgen daraus entstehen. Ebenso ist es die Bemühung des Heiligen Geistes, den Ehemann in seine Funktion zu bringen, sodass er seiner Frau und seinem gesamten Haus gottgemäss vorsteht. Gelingt es ihm nicht, entsteht ebenfalls grosse Not. Nur dem Haupt ist es gegeben, „gottgemäss vernünftig“ zu leiten. Der Körper mag tausend noch so berechtigte Wahrnehmungen, Wünsche, Bedürfnisse und Anliegen signalisieren, dennoch muss jedes Begehren durch das Haupt geprüft und „bewilligt“ oder „abgelehnt“ werden. Wir Männer begehen eine grosse Sünde, wenn wir nicht anfangen, aus echter Liebe unsere Frauen und Familien zu leiten! Die Frauen begehen eine ebenso grosse Sünde, wenn sie ihre Männer übergehen oder sie so lange bearbeiten und manipulieren, bis diese ihnen nachgeben. Sie ist Körper und nicht Haupt! Folglich soll die Frau einem „Spiegel“ oder „Oszillographen“ gleichen, durch den ihr Mann die Folgen
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