Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

112 geoffenbart. Vor allem hilft uns dieser Vergleich über jenes dämonische Ausspielen von Haupt und Leib hinweg. So wenig wir jemals unseren Kopf gegen unsere Hände ausspielen können, so wenig kann man die Stellung des Mannes gegen diejenige der Frau ausspielen. Da ist keine Diskriminierung und keine Bevorzugung! Alles ist ja nur ein Leib, nur ein Leben – aber eben mit unterschiedlichen Funk- tionen und Begabungen. Ein echtes Haupt wird immer nur nach dem streben, was auch seinem Leib zum Besten ist. Allein dem Mann aber ist es gegeben, der gesamten Körper- schaft zu ihrem „Gesamtbesten“ zu verhelfen. Die Frau nimmt dagegen die Stellung des Leibes ein. Ein Leib aber ist immer nur für das Haupt da. Er ist unablässig auf den Empfang von „Anweisungen und Impulsen“ ausge- richtet. Der Körper darf aber, wenngleich er auch viele Bedürfnisse anzeigt, niemals stärker als sein Haupt sein. Wenn immer ein „Körper das Haupt“ dominiert, da reden wir in der therapeutischen Sprache von „Lust- oder Sucht- verhalten“. Genauso verhält es sich aber auch in der unsichtbaren Wirklichkeit, wenn die Frau stärker ist als der Mann. Der Körper soll zwar anzeigen, wenn ihm zum Beispiel Nahrung mangelt, das Haupt jedoch muss die vernünftige Ernährung bestimmen. Zeitpunkt, Mass und Art der Nahrungsaufnahme ist allein Sache des Hauptes. Somit liegt die Hauptverantwortung immer beim Mann. Er ist letztlich der Schwachpunkt, wenn die Frau anhaltend domi- niert! Wenn wir Menschen Lust- und Hungergefühle haben und uns dann „kopflos“ von diesen Lüsten leiten lassen, dann können wir zuletzt doch auch nicht einfach „unseren Bäuchen“ die Schuld für dieses Missverhältnis zuschreiben.

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