Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 111 die Stelle des zugedachten Segens ein doppelter Fluch. Man erfüllt 1. nicht nur seinen eigenen Teil nicht, sondern reisst 2. auch denjenigen des Partners nieder. Segen, nicht gott- gemäss verwaltet, verwandelt sich immer in Fluch! Wenn die Schrift offenbart, dass die Frau immer die Stel- lung des Körpers einnimmt, dann wird damit aber keines- falls gesagt, dass der Mann nur noch herumkommandiert und die Frau allein die Last trägt und alles sklavisch auszu- führen hat. Haupt und Leib tragen stets alle Lasten gemein- sam, nur sind die Funktionen verschieden. Es gilt, diese Stellung geistgemäss zu erfassen und die praktischen Lekti- onen daraus abzuleiten. Solange aber nicht sowohl der Mann als auch die Frau ganz in ihrer Stellung stehen, kann kein wirklicher Segen fliessen. Das Leben, die Energien und Vollmachten der Ein-Fleisch-Werdung“ können erst durch die praktische Einnahme der von Gott zugeordneten Stel- lungen offenbar werden. Dazu bietet Gott uns Seine Hilfe an. Er möge uns nun Licht geben, damit wir erkennen, was das für uns konkret im Alltag bedeutet. Der Mann – das Haupt, die Frau – der Leib So, wie wir Menschen unseren Leib nur über den Kopf führen können, so muss der Mann in allem die Führung in der Ehe übernehmen. Dies meint natürlich nicht, dass der Leib nichts mitzuwirken hat. Wenn wir ganz genau wissen wollen, wie die „Rollen in der Ehe“ schöpfungsgemäss funktionieren, dann müssen wir uns in allem fragen: Wie funktioniert es bei mir im menschlichen Körper? Hier wird uns dies bildhaft
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