Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 109 wird belohnt, indem er durch eine feine und treue Gehilfin vervollständigt wird, während einem anderen z.B. eine „zänkische Frau“ zu seiner Züchtigung (Besserung) dienen muss (Spr. 19,14 1 / 22,14 2 ; Pred. 7,26 3 ) . Gott bedient sich um unserer Vollendung willen beider, des Segens und des Fluchs; beider, des Lebens und des Todes! Sei gewiss: Was immer du für ein Vorleben gehabt hast und zu welchem Zeitpunkt auch immer du zu heiraten begehrst – Gott hat dir schon den entsprechenden Partner zu deiner Heiligung und Vollendung bereitgestellt. Kein Mensch kann darum sagen, er habe „den Falschen“ geheiratet, nur weil er es mit ihm schwer hat. Hast du es schwer, dann „brauchst du es schwer“. Der eine wird dadurch vollendet, indem sein Partner ihm auf wundersame Weise Vorbild und Hilfe, Rat und Stütze ist – und der andere, indem ihm sein Partner wie ein ewiges Hindernis scheinen will. Der eine wird vervollständigt, indem er sich mit seinem Partner in lichte Höhen schwingt und über Hügel springt – der andere aber, indem sein Partner z.B. schwer krank wird oder sogar stirbt usw. Gott vermag uns auf erleichternden wie auch auf beschwerlichen Wegen zu vollenden. So, wie wir es brauchen, so erhalten wir es: Wenn wir uns aber schweren Wegen nicht stellen, werden wir dadurch unsere höhere Berufung gefährden. Es gibt eben verschiedene Herrlichkeiten und Grade zu erlangen. 1 „Haus und Habe sind ein Erbteil der Väter, von dem HERRN aber ist eine ein- sichtsvolle Frau.“ 2 „Eine tiefe Grube ist der Mund von fremden Frauen; wem der HERR zürnt, der fällt hinein.“ 3 „Und ich fand bitterer als den Tod die Frau, die Netzen gleich ist und deren Herz Fangstricke, deren Hände Fesseln sind. Wer Gott wohlgefällig ist, wird ihr entrinnen, der Sünder aber wird durch sie gefangen.“

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