Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 107 weil sie – in oft zermürbenden Szenen – unablässig über ihre Ehepartner klagen. Fast ausnahmslos wird der Brennpunkt der Problematik durch diese drei Realitäten gebildet: 1. Die Männer stehen ihren Frauen und Familien nicht im Herrn vor. 2. Die Frauen dominieren über ihre Männer. 3. Die Herrschaft Gottes ist nicht Mittelpunkt der Ehe. Der Teufel hat es überall fertiggebracht, dass die „Männer zu Frauen“ und die „Frauen zu Männern“ geworden sind. Was für ein Verdreher und Durcheinanderbringer! Die Frauen können gut herrschen, und die Männer können ihnen aufs Wort gehorchen! Was mich aber manchmal regelrecht zermartert, ist die Tatsache, dass obendrein noch so viel Unbelehrbarkeit auf diesem Gebiet herrscht. Ich habe wohl schon hundert Argumente ertragen müssen, mit denen man seine „unbiblische Stellung“ auch noch rechtfertigen wollte. Aber es geht eben um weit mehr als nur um „biblisch“ oder „unbiblisch“; es geht vielmehr um „wirklich“ oder „unwirk- lich“! Man kann doch die von Gott gesetzten „Rollen“ niemals vertauschen! Selbst wenn akutes Versagen als Vorwand herhalten muss, ist dies unmöglich. Kopf bleibt dennoch Kopf, und Leib bleibt Leib. Selbst tausend Versagen können an diesen schöpferischen Wirklichkeiten nichts ändern. Wir Menschen haben doch auch keine Alternative, wenn wir unseren Kopf nicht recht zu gebrauchen wissen. Da springen doch auch nicht plötzlich Bauch oder Füsse in die Bresche!

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