Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 105 wenn du nicht einverstanden bist! Nur die Wahrheit kann uns weiterhelfen. Gehe auch nie zum Zahnarzt, solange du noch zu Gott betest, dass er das Loch nicht finden möge! Im Hinblick auf das Menschenunmögliche aber wollen wir uns allezeit daran erinnern, dass bei Gott alle Dinge möglich sind! (Lk. 18,27) 1 . Die Eheschliessung ist eine hochheilige Angelegenheit. Es geht um weit mehr als nur um ein gesetzliches sich gegen- seitig zur Treue Verpflichten, um Wohn- und Gütergemein- schaft, geschlechtlichen Freipass oder dergleichen. In erster Linie geht es um die Reifung und Vollendung des Menschen! Mit jedem Ehebund entsteht darum auch ein „gemeinsamer Leib“ mit nur einem Kopf! Darum ist er für Gott das geeignetste Instrumentarium zur Erlangung des gött- lichen Ziels mit dem Menschen! Es sind die beiden also nicht „ein Fleisch und zwei Köpfe“, wie es meine Grossmutter jeweils im Scherz zu sagen pflegte! Gott selber setzt Mann und Frau zu einem unsichtbaren, realen und untrennbaren Organismus zusammen. Die Zusammensetzung dieses „Leibes“ geschieht dabei immer nach ein und demselben Grundmuster. Der Mann wird ausnahmslos zum Haupt und die Frau immer nur als Leib gesetzt! Das Leben und der Segen dieses gemeinsamen Leibes kann sich darum nur in dieser Konstellation gottgemäss durchsetzen und entfalten. Der Mann kommt nur zur Fülle, wenn er denkt, lenkt, ver- antwortet und entscheidet etc., und die Frau gelangt nur zum Vollwuchs ihrer Berufung, wenn sie in realer Abhängigkeit lebt und ständig „untergeordnetes und geleitetes Organ“ ist. 1 „Er aber sprach: Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott.“
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